Nachrichtenarchiv

Kornelia Kleefelds Foto unter den besten 12

Vom 8. Oktober 2013

Kornelia Kleefeld von der „Weingartener Theaterkiste“ hat an einem Fotowettbewerb des Landesverbandes für Amateurtheater teilgenommen und es auf Anhieb in die Kategorie „Anerkennenswert“ geschafft.

Vom 15. September 2013

Mit drei lustigen Sketchen hat die Weingartener Theaterkiste die Feier zum 15jährigen Bestehen des Weingartener Seniorenzentrums „Haus Edelberg“ bereichert. Als Teil eines bunten Programms quer durch alle Altersstufen spielten Werner und Christel ihren unverwüstlichen Sketch „Im Theater“. Werner und Renate kämpften mit den Gepflogenheiten in der „gemischten Sauna“ und Kalle als pingeliger Ehemann quälte seine Ehefrau Renate in Loriots  „Das Ei“. Von unserem Allround-Techniker Joshua zum ersten Mal mit Headsets ausgestattet, agierten die Vier in gewohnt sicherer Weise und erhielten den verdienten Beifall.

Vom 8. August 2013

Mit einer überzeugenden Mehrheit von 16 zu sieben Stimmen hat sich die „Weingartener Theaterkiste“ für ihr neues Stück entschieden: „Robin Hood“. Der Klassiker um den entrechteten Adeligen, der mit einer Bande in den Wäldern lebt und eine Art sozialer Gerechtigkeit übt, indem er den Reichen nimmt und den Armen gibt, soll in einer kindgerechten Theaterfassung im März nächsten Jahres zur Aufführung kommen.
Die Entscheidung fiel nicht leicht, denn der mittelalterliche Held hatte einen prominenten Gegenspieler:  die Traumfigur „Peter Pan“. Beide Stücke stammen von denselben Autorinnen, beide brauchen über 30 Schauspieler. Die beiden Mitglieder des Bühnenausschusses, Renate Haiber und Fritz Haiber, trugen die Inhalte und die jeweiligen hervorstechenden Merkmale der Versammlung vor, anschließend stimmten die Mitwirkenden am gut besuchten „Stammtisch“ ab.
„Jedes Stück hat Vor- und Nachteile“ sagte Regisseurin Petra Frankrone. Da ging es um den Aufwand an Kostümen und Bühnenbild, um den Schwierigkeitsgrad der Texte, um die Einbeziehung der Nachwuchsschauspieler und nicht zuletzt um einen ganz grundlegenden Unterschied: Peter Pan ist eine surreale Geschichte mit vielen Effekten, Feen und Träumen. Robin Hood spielt in einer annähernd authentischen Realität

Vom 17. Juli 2013

Seit zwei Jahren gibt es den Verein „MuTiG“ unter dem Vorsitz von Petra Seitz. „MuTiG“ steht für „Mensch und Tier in Gemeinschaft“ und hat zum Ziel, durch den gezielten Einsatz therapiegeeigneter Tiere bei Kindern mit Handicap Fortschritte zu erzielen. Petra Seitz ist Pyhsiotherapeutin mit einer Zusatzausbildung zur Hippotherapeutin. Mit ihrem Labrador Paul arbeitet sie schon seit längerem sehr erfolgreich, nun hat sie drei Ponies dazugenommen, die vor allem die Integration von behinderten und nicht behinderten Kindern fördern sollen. Aber alle diese Tiere kosten Geld. Sie brauchen einen Stall, Futter, Sättel und Trensen und vieles mehr. Die „Weingartener Theaterkiste“ spielt seit vielen Jahren Theater für Kinder und spendet jedes Jahr einen Teil ihrer Erlöse an caritative und jugendpflegerische Einrichtungen. Gerne hat sie dieses Jahr „MuTiG“ eine Unterstützung zukommen lassen. Eine kleine Abordnung der Vorstandschaft hat Petra Seitz einen Betrag von 150,-- € überreicht. „Das gibt Baumaterial für den Stall oder ein Ponygeschirr oder viele Schachteln Hundefutter für Paul oder oder oder“, sagte diese lachend und erfreut.

Mittlerweile gehören dem Verein über 20 Mitglieder an.  Ihre Haupttätigkeit ist derzeit die Organisation verschiedener „Aktionstage“ auf der Koppel.  Ein Höhepunkt war die „Lebendkrippe“ in der Adventszeit 2012 und ein kommender ist die Teilnahme am Ferienspaß. Wer mit seinem Kind an einem dieser Aktionstage teilnehmen möchte, kann mit Petra Seitz Kontakt aufnehmen über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die „Weingartener Theaterkiste“ hat sich im Lauf ihres rund 20jährigen Bestehens zu einem ernstzunehmenden Amateurtheater gemausert.

Angespornt von der guten Resonanz der beiden letzten Produktionen des Kindertheaters – „Schneewittchen“ und „Das Dschungelbuch“ - nimmt sie, dem Bericht des Vorsitzenden Karlernst Hamsen zufolge, mit diesen beiden an einem Wettbewerb des Landesamateurtheaterverbands teil, und will sich im Bereich „Saalbühnen“ gegen rund 40 Mitbewerber durchsetzen.

Im technischen Bereich hat der Verein enorm aufgerüstet, stellt diese Ausrüstung aber auch anderen zur Verfügung, beispielsweise der evangelischen Kirche, den „Weingartner Musiktagen“ oder der Grundschule. Mit amüsanten und niveauvollen Sketchen tritt die „Theaterkiste“ auf Anfrage bei verschiedenen Vereinsfeiern oder privaten Jubiläen auf und gestaltet im zweijährigen Rhythmus einen Kulturabend in einem Weingartener Autohaus.

Ihren Nachwuchs ziehen die Theaterspieler seit einigen Jahren über einzelne Jugendliche, die im Durchschnittsalter ab 12 Jahren sukzessive in die Aktivität integriert werden. Auf diese Weise decken die Aktiven ein breites und generationsübergreifendes Altersspektrum ab. Einziger Wermutstropfen ist die trotz Mitgliederzuwachses dünne Personaldecke, mit der eventuelle Ausfälle nur schwer zu kompensieren sind.

Von ihren Einnahmen spendet die „Theaterkiste“ regelmäßig an caritative, jugendpflegerische oder kirchliche Einrichtungen, in diesem Jahr an den Verein „MuTiG“. Um das beibehalten und dennoch weiterhin kostendeckend arbeiten zu können, werden darum ab 2014 die Eintrittspreise für eine nachmittagfüllende Aufführung um einen Euro für Erwachsene und um 50 Cent für Kinder angehoben.

Petra Frankrone und Fritz Haiber wurden als Regie führendes Tandem für ein weiteres Jahr bestätigt.