Vom 8. August 2013

Mit einer überzeugenden Mehrheit von 16 zu sieben Stimmen hat sich die „Weingartener Theaterkiste“ für ihr neues Stück entschieden: „Robin Hood“. Der Klassiker um den entrechteten Adeligen, der mit einer Bande in den Wäldern lebt und eine Art sozialer Gerechtigkeit übt, indem er den Reichen nimmt und den Armen gibt, soll in einer kindgerechten Theaterfassung im März nächsten Jahres zur Aufführung kommen.
Die Entscheidung fiel nicht leicht, denn der mittelalterliche Held hatte einen prominenten Gegenspieler:  die Traumfigur „Peter Pan“. Beide Stücke stammen von denselben Autorinnen, beide brauchen über 30 Schauspieler. Die beiden Mitglieder des Bühnenausschusses, Renate Haiber und Fritz Haiber, trugen die Inhalte und die jeweiligen hervorstechenden Merkmale der Versammlung vor, anschließend stimmten die Mitwirkenden am gut besuchten „Stammtisch“ ab.
„Jedes Stück hat Vor- und Nachteile“ sagte Regisseurin Petra Frankrone. Da ging es um den Aufwand an Kostümen und Bühnenbild, um den Schwierigkeitsgrad der Texte, um die Einbeziehung der Nachwuchsschauspieler und nicht zuletzt um einen ganz grundlegenden Unterschied: Peter Pan ist eine surreale Geschichte mit vielen Effekten, Feen und Träumen. Robin Hood spielt in einer annähernd authentischen Realität