Die „Weingartener Theaterkiste“ hat sich im Lauf ihres rund 20jährigen Bestehens zu einem ernstzunehmenden Amateurtheater gemausert.

Angespornt von der guten Resonanz der beiden letzten Produktionen des Kindertheaters – „Schneewittchen“ und „Das Dschungelbuch“ - nimmt sie, dem Bericht des Vorsitzenden Karlernst Hamsen zufolge, mit diesen beiden an einem Wettbewerb des Landesamateurtheaterverbands teil, und will sich im Bereich „Saalbühnen“ gegen rund 40 Mitbewerber durchsetzen.

Im technischen Bereich hat der Verein enorm aufgerüstet, stellt diese Ausrüstung aber auch anderen zur Verfügung, beispielsweise der evangelischen Kirche, den „Weingartner Musiktagen“ oder der Grundschule. Mit amüsanten und niveauvollen Sketchen tritt die „Theaterkiste“ auf Anfrage bei verschiedenen Vereinsfeiern oder privaten Jubiläen auf und gestaltet im zweijährigen Rhythmus einen Kulturabend in einem Weingartener Autohaus.

Ihren Nachwuchs ziehen die Theaterspieler seit einigen Jahren über einzelne Jugendliche, die im Durchschnittsalter ab 12 Jahren sukzessive in die Aktivität integriert werden. Auf diese Weise decken die Aktiven ein breites und generationsübergreifendes Altersspektrum ab. Einziger Wermutstropfen ist die trotz Mitgliederzuwachses dünne Personaldecke, mit der eventuelle Ausfälle nur schwer zu kompensieren sind.

Von ihren Einnahmen spendet die „Theaterkiste“ regelmäßig an caritative, jugendpflegerische oder kirchliche Einrichtungen, in diesem Jahr an den Verein „MuTiG“. Um das beibehalten und dennoch weiterhin kostendeckend arbeiten zu können, werden darum ab 2014 die Eintrittspreise für eine nachmittagfüllende Aufführung um einen Euro für Erwachsene und um 50 Cent für Kinder angehoben.

Petra Frankrone und Fritz Haiber wurden als Regie führendes Tandem für ein weiteres Jahr bestätigt.